Friedrich Wilhelm Joseph Schelling an Pauline Gotter in Gotha
München, Dienstag, 25. Februar 1812

Zeige Markierungen im Text

Absolute Chronologie

Vorausgehend

Folgend


Korrespondenzstelle

Vorausgehend

Folgend

[…]

Hätte ich gewußt, daß Hr. Capellmeister Weber einen so langen Aufenthalt in Gotha machen würde, so hätte ich mir das Vergnügen gemacht, ihn auch an Ihr Haus zu adressiren. Er ist in seiner Art ein sehr talentvoller Mann. An Goethe nahm ich mir die Freiheit ihm einige Zeilen mitzugeben; er klagte aber, vom ihm sehr kalt aufgenommen worden zu sein*. Es scheint mir überhaupt, daß ich neuerlich bei dem alten Herrn nicht mehr in Gnaden sei. […]

Apparat

Zusammenfassung

berichtet u. a. über Webers Reaktion auf das Treffen mit Goethe

Incipit

Wie hätte ich denken können, beste Pauline

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Frank Ziegler

Überlieferung

  • Textzeuge: Aus Schellings Leben. In Briefen, hg. von Gustav Leopold Plitt, Bd. 2, Leipzig 1870, S. 290–292

    Einzelstellenerläuterung

    • „… kalt aufgenommen worden zu sein“Vgl. dazu auch Webers Tagebuchnotiz vom 29. Januar 1812. Ein Brief Webers an Schelling aus dieser Zeit ist im Tagebuch nicht nachweisbar. Entweder Weber hat vergessen, ihn zu notieren, oder Schelling hatte die Information auf indirektem Wege erhalten (vielleicht aus Webers ausführlichem Brief an das Ehepaar von Wiebeking in München vom 10. Februar 1812.

      XML

      Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
      so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.